Der Ausbau der Energieinfrastruktur schreitet voran – und mit ihm steigen die Anforderungen an Sachverständige, Planung und Landwirtschaft. Das HLBS-Leitungsbausymposium bringt Experten aus allen beteiligten Bereichen zusammen, um aktuelle Fragen zu Recht, Technik und Bodenschutz zu diskutieren.
Freuen Sie sich auf zwei intensive Tage mit fundierten Fachvorträgen, Praxisberichten, Diskussionen und persönlichem Austausch. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen des Leitungsbaus auf landwirtschaftliche Flächen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie zukunftsweisende Lösungsansätze.
Die Kosten für das Abendessen sind nicht im Seminarpreis inbegriffen.
Montag, 27.04.2026 10.00 – 10.45 Uhr: Grußwort, Einführung in die Thematik, Ergebnisse der bisherigen HLBS-Symposien Referent: Dr. Volker Wolfram, Guxhagen 10.45 – 11.30 Uhr: Rechte und Pflichten der Sachverständigen beim Leitungsbau und anderen Großprojekten sowie Vertragsgestaltung Referent: RA Dr. Christian Stenneken, Aulinger und Partner, Bochum 11.30 – 12.00 Uhr: Voraussetzungen für eine (vor-)zeitige) Besitzeinweisung nach § 44 ENWG Referent: RA Kawus Reimar Klapp, cmk Rechtsanwälte, Hamburg 12.00 – 13.00 Uhr: Bodenphysik/Erderwärmung und Strukturveränderungen nach Leitungsbau Referent: Prof. Dr. Stephan Peth, Leibniz Universität Hannover 13.00 – 14.00 Uhr: Mittagspause 14.00 – 15.30 Uhr: Trassenbesichtigung (fußläufig vom Hotel) mit Diskussion 15.30 – 16.00 Uhr: Kaffeepause 16.00 – 17.00 Uhr: Pflanzenbauliche Ergebnisse in der Felduntersuchung CHARGE – ein Verbundprojekt der Universität Hohenheim und des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW Referent: Jonas Trenz, M.Sc., Universität Hohenheim, Stuttgart 17.00 – 18.30 Uhr: Podiumsdiskussion mit vom Leitungsbau betroffenen Landwirten ab ca. 19.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen (fakultativ, nicht im Seminarpreis enthalten) , Erfahrungsaustausch
Dienstag, 28.04.2026 08.30 – 09.30 Uhr: Regulierungspraxis, insbesondere zum Ersatz aller Vermögensschäden bei Leitungsdienstbarkeiten in Österreich Referent: Univ.-Prof. i. R. Dr. Ferdinand Kerschner, Linz/Seitenstetten, Österreich 09.30 – 10.15 Uhr: Praxiserfahrung mit Flüssigboden (ZFSV – zeitweise fließfähige, selbstverdichtende Verfüllbaustoffe in den Projekten bei Amprion) Referentin: Dr. Nadine Krabbe, Amprion GmbH, Dortmund 10.15 – 11.00 Uhr: Elektrische und Magnetische Felder bei Erdkabeln und Freileitungen – Strahlen- und Gesundheitsschutz Referenten: Willi Max und Sören Brömme, Bundesamt für Strahlenschutz – Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder, Cottbus 11.00 – 11.30 Uhr: Kaffeepause 11.30 – 12.15 Uhr: Flächensicherung, Bau und Schadensregulierung bei 50Hertz Referenten: Lars Bischoff, 50Hertz Transmission GmbH, Berlin 12.15 – 13.00 Uhr: Energieleitungsbau in Baumschulen – eine besondere Herausforderung für Nutzungsberechtigte, Vorhabensträger und Sachverständige Referent: Dr. Frank Schoppa, ö. b. v. SV, Haseldorf 13:00 – 14.00 Uhr: Mittagspause 14.00 – 15.00 Uhr: Großprojekt Rheinwassertransportleitung – Kohleausstieg, Wiederherstellung der vorbergbaulichen Grundwasserstände, Wasser für die Tagebauseen – Bauausführung, Schadensregulierung und Konsequenzen für die Landwirtschaft Referent: Klaus-Bernd Rahmann, RWE Power AG, Bergheim 15.00 – 15.45 Uhr: EU-Bodenüberwachungsgesetz: Regelungsinhalt und mögliche Konsequenzen für den Leitungsbau Referent: Dr. Michael Kerth, ö. b. v. SV, Horn-Bad-Meinberg 15.45 – 16.15 Uhr: Zusammenfassung der Ergebnisse des Symposiums und Ausblick auf 2027 Referent: Dr. Volker Wolfram, Guxhagen
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