Rechtsstreit in der Landwirtschaft durch Mediation gelöst – Weiterführendes vom HLBS

Streitigkeiten in der Land- und Forstwirtschaft sind keine Seltenheit. Ihre Folgen – zu Mal wenn vor Gericht ausgetragen – immer im Verlauf zunächst eine störende Bindung von Ressourcen und im Ausgang nicht selten mit unbefriedigendem Ergebnis und persönlichen Verletzungen verbunden. Ein Fachartikel erörtert, dass es sich auch während eines Gerichtsverfahrens lohnt, über eine Deeskalation nachzudenken und dafür die Möglichkeit einer gerichtlichen Mediation (Güterichterverfahren) zu nutzen. Der Autor SCHEIDT zeigt diese Alternative als quasi “letzte Ausfahrt” oder Möglichkeit “die Notbremse zu ziehen” auf. Ziel solcher Verfahren sei es – spät und schon unter Druck – aber gegebenenfalls eben doch noch mit gegenseitiger Einsicht den weiteren Einsatz wertvoller Zeit und kostenintensiver Ressourcen zu vermeiden und eine für die Streitbeteiligten befriedigende und abschließende Konfliktlösung herbeizuführen.

Davon abgrenzend geht SCHEIDT auch kurz auf die wesentlich weitergehenden Vorteile eines außergerichtlichen Mediationsverfahrens ein und erörtert auch den Mehrwert eines Mediatoreinsatzes als parteiischer Berater und Coach. Er verweist dabei insbesondere auf die Bedeutung des Mediator-Coaches als strategisch-mediativen Impulsgeber für die fachlich-juristischen oder -wirtschaftlichen Berater.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 4/2026 unserer Zeitschrift Agrarbetrieb (AgrB), S. 183 ff.. Jede Ausgabe der Zeitschrift ist außerhalb eines Abonnements auch digital im Einzelbezug über unsere homepage verfügbar: https://hlbs.de/verlagsprodukte/agrarbetrieb/

HLBS e.V., im August 2026

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